Ist Versöhnung möglich?

Ist Versöhnung möglich?

Unfassbarer Hass und Vernichtungswille sind künstlich gegen mich selbst und die Menschen erzeugt worden, die den mutigen Schritt des „Stopp-Sagens“ gegen beständigen Regelbruch gegangen sind. Alle erdenklichen Register wurde gezogen, um diesen Schritt und die mutigen Menschen regelrecht „unmöglich zu machen“. Diese Aktion läuft auch im Juli 2020 weiter (siehe unten).

Viele Gesprächspartner meinen, ich hätte alles Recht der Welt, selbst voller Hass zu sein. Das ist aber nicht der Fall. Ich möchte – im erkennbaren Gegensatz zur Handlungsweise des ehemaligen DFV-Präsidenten und seinen Parteigängern – niemanden vernichten. Mir geht es einzig darum, den verbreiteten Unwahrheiten und Verdrehungen, die Menschen diskreditieren und bekämpfen, die Schilderung der Zusammenhänge aus meiner Sicht entgegenzusetzen.

Was wäre das für eine Gesellschaft, in der mutige Menschen, die sich gegen den offen belegten Missbrauch der guten Ziele des Feuerwehrwesens wenden, am Ende für ihr mutiges Eintreten auch noch bestraft werden, indem die üblen Machenschaften die Oberhand erhalten?
Das ist nicht akzeptabel!

Denn es würde letztlich nur Werbung machen dafür, dass das Verbandswesen, das Feuerwehrwesen und am Ende unsere ganze Gesellschaft denen gehört, die am lautstärksten, offensivsten und schnellsten ihre Wahrheiten behaupten. Damit würde eine differenzierte, gründliche Prüfung und Wägung der Zusammenhänge unmöglich gemacht. Damit würde eine wichtige Grundlage unserer Demokratie zerstört, die nicht zuletzt auch auf diesen Elementen aufgebaut ist. Dieses subtile Zerstörungswerk ist die Strategie der Feinde der Demokratie!

Allerdings bin ich ganz klar bereit zur Versöhnung!
Wenn die Protagonisten, die die falschen und diffamierenden Behauptungen in die Welt gebracht haben, die zu einer beispiellosen Kampagne und Welle der Verbreitung eines völlig falschen und schädigenden Eindruckes der Vizepräsidenten, des DFV sowie letztlich auch des Feuerwehrwesens in der Öffentlichkeit geführt haben, klar und unmissverständlich von ihren Behauptungen ablassen. Wenn sie sich dazu bekennen und erklären, dass dies falsch, meinetwegen ein Irrtum, war, und sich aufrichtig und mit tatsächlich konstruktiver Absicht, ohne Hintergedanken der Diffamierung der 5 Vizepräsidenten oder weiterer Personen, an den gemeinsamen Tisch des DFV setzen und gemeinschaftlich (!) Zukunft gestalten. Ohne ein „gegen“.

Dann ist Versöhnung für mich auf jeden Fall möglich.

Leider machen die Parteigänger des Ex-DFV-Präsidenten fröhlich weiter. Nun wird Ende Juli 2020 eine Kampagne gestartet, die diesmal Sexismus in den Reihen der Kritiker des Präsidenten konstruieren will.

Den Auftakt macht ein Bericht in einer großen deutschen Boulevardzeitung, in der ein gerichtlicher Konflikt zwischen dem Landesgeschäftsführer eines Landesfeuerwehrverbandes (der – ganz zufällig – auf Seiten der Kritiker des Ex-DFV-Präsidenten verortet ist) und einer ehemaligen Projekt-Mitarbeiterin eines anderen Landesfeuerwehrverbandes (der – siehe da – zu den Befürwortern des Ex-DFV-Präsidenten gerechnet werden darf) an die Öffentlichkeit zerrt. Kläger ist der Landesgeschäftsführer, da die Projektmitarbeiterin behauptet habe, er habe eine sexistische Äußerung getätigt. Dafür soll auch eine Zeugin existieren. Entgegen den journalistischen Grundregeln der neutralen Berichterstattung bezieht der Autor dieses Artikels auch gleich Stellung, bringt den Fall in Zusammenhang mit der Werbung der Feuerwehren um weibliche Mitglieder.

Es bleibt dabei völlig offen, was die großartige Leistung der immer noch viel zu wenigen weiblichen Feuerwehr-Aktiven, die sich hervorragend in einer über ein Jahrhundert von Männern allein ausgefüllten Einrichtung wie der Feuerwehr bewähren, damit zu tun haben soll, dass sich hier ein in der Öffentlichkeit stehender Feuerwehr-Interessenvertreter gegen, wie Prozessbeobachter wissen, nachweislich haltlose Anschuldigungen wehren muss.

Dieser Artikel dient jedoch nur dem „Anfüttern“ und ist nur der Anfang, denn hier wurde wieder eine „Geschichten-Maschine“ in Gang gesetzt. Vorhersehbar Ende Juli 2020: Darauf wird dann, um die Öffentlichkeitswirksamkeit so stark wie möglich zu erhöhen, eine weitere Eskalation folgen, indem man weitere Fallkonstruktionen aufgreifen wird. So sollen die Kritiker des Ex-Präsidenten und der DFV weiter geschädigt werden.

Was sich daraus erkennen lässt: Die Parteigänger des Ex-DFV-Präsidenten sind nur an Schädigung interessiert. Um eines geht es ihnen klar erkennbar nicht: Um das Wohl der Feuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes. Das ist nicht nur unendlich schade und schlimm, sondern auch unkameradschaftlich und schädigend. Und wird auch kaum zu einer Versöhnung führen können.

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